Warum diese EU wirklich initialisiert wurde?

Im Zusammenhang mit der EU spricht man auch von der Zollunion. Das heißt Deutschland gab seine Zollhoheit zulasten einer gemeinschaftlichen, EU-weiten, Zollregelung auf. Zölle allerdings sind zur Regulierung (Ausgleichung) von Lohn- und Steuerunterschieden da. Eine notwendige gemeinsame Finanz- und Lohnpolitik aber hat es nie gegeben – auch nicht in Absichten!

Nachdem wir vor einigen Jahren noch die immer preiswerter werdenden Produkte gekostet haben, mussten wir später oft feststellen: Sie sind nicht „umsonst“, sondern oft Grund ihrer qualitativen Minderwertigkeit, günstiger. Erst beim Versuch die Kaufgewohnheiten wieder umzustellen, registrierten die meisten Menschen, daß die alte Qualität, wegen Lohndumpings, mittlerweile nicht mehr erschwinglich, oder, aufgrund von Firmenpleiten infolge des Absatzeinbruches, also Arbeitslosigkeit, schlichtweg nicht mehr Verfügbar, ist. Dieses Szenario spiegelt den von der deutschen, europäischen, aber auch weltweiten Politik entfesselten Wettbewerb um die geringsten Löhne und Steuern für Unternehmen, und die größten Subventionen wieder. So schrumpft nach der durchschnittlichen Qualität, dem Wettbewerb entsprechend auch die Steuerlast für Reiche und Konzerne, die Sozialleistungen und die volkswirtschaftliche Grundsubstanz, aber auch die Realeinkommen (in Deutschland -9% seit 2001; unteres Lohnniveau -30%), vor allem in der unteren Hälfte. Parallel dazu steigt zum Einen die Rendite, zum Anderen eben die Verschuldung, genauso wie die Armut und die Arbeitszeit. Das belegen alle offiziellen Statistiken Deutschland betreffend, völlig gleich wer diese gefälscht hat. Als besonders Wettbewerbsorientierter Vertreter ist Deutschland im Reallohnvergleich der Alteuropäer nicht einmal mehr unter den ersten 12. Hat ein Land unter diesen neuen europäischen Maßgaben aber erst einmal das deutsche Produktionskostenniveau, also einen vergleichbaren Wohlstand, erreicht, wird dieser zwangsläufig im ähnlichen Umfang wie in Deutschland wieder vernichtet. Keine Weissagung – Kausalität! (Bsp.:Griechenland, Irland, Portugal, Belgien und Spanien, aber auch sonst wo) . Generell muß man dem statistischen Vergleich und seiner Entwicklung folgend zur Kenntnis nehmen, dass die Reallohnentwicklung im €-Raum bis zur Finanzkrise nur in Deutschland negativ war. Die Rendite bezogenen Produktionsvorteile der westlichen, südlichen und nördlichen Staaten der europäischen Union sind aber längst erschöpft und nur durch explodierende Staatsschulden kaschiert. Für diese brauchen die Umverteiler dann den €. Damit „diese Globalisierung“ dann noch schneller Raum greift, gab und gibt es, so unglaublich es sich anhören mag, die Finanz- jetzt Schuldenkrise und dafür betreibt Deutschland, mittels Agenda 2010 und Hartz-IV, entsprechende Arbeitsmarktpolitik.

Das was uns die Politik als Globalisierung verkauft, hat Sie also mit der EU und ihren Ambitionen selbst erst entfesselt!

Neben den wirtschaftlichen Bestrebungen und Entwicklungen, bereiten aber auch die zunehmende politische Intransparenz, der zunehmende Abbau demokratischer Einflussnahme, der kulturelle Raubbau, die Militarisierung und die Aushebelung der Meinungsfreiheit große Sorgen. Die diktatorischen Entwicklungen dieser EU sind beängstigend augenscheinlich und werden in Zukunft dem Lissabon-Vertrag folgend notfalls auch mit internationalen Polizeieinheiten mit nahezu unbegrenzter Befugnis durchgesetzt. Diese Kapitalinteressen orientierte Europapolitik beeinflusst aber nicht nur Europa selbst, auch in Afrika zeigt sie ihre hässliche Fratze. Hier sorgen wir nämlich durch unsere Finanz- und Wirtschafts- explizit Agrar-Politik gezielt für Hunger. (Norman Knuth 2010)

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