Die Gefahr des 3. Weltkrieges

Vorbereitungen zum Dritten Weltkrieg laufen schon

Wer die Strategie der USA aufmerksam verfolgt, stellt fest, daß sie Rußland und China einkreisen und isolieren wollen – bevor die finale Schlacht beginnt.18.9.2012.

Nach der Auflösung des Warschauer Paktes wurde mit Rußland vereinbart, daß keine NATO-Soldaten jenseits der ehemaligen innerdeutschen Grenze stationiert werden – und nun betreiben US-Soldaten ein Radarsystem und Foltergefängnisse in Polen, die baltischen Staaten sind NATO-Mitglieder geworden und Georgien wäre es bereits am liebsten schon geworden, wäre da nicht sein ungelöster Territorialkonflikt mit zwei abtrünnigen Provinzen. In der neutralen Ukraine fand 2004 ein pro-westlicher Umsturz, die sogenannte „Orange Revolution“, statt und lediglich dem populistischen Zick-Zack-Kurs der zeitweiligen Premierministerin Julija Timoschenko ist es zu verdanken, daß die Ukraine noch nicht fest in der NATO integriert wurde. In Weißrußland, einem engen Verbündeten Moskaus, versuchen NATO- und EU-Staaten permanent den anti-neoliberalen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit Sanktionen zum Rücktritt zu zwingen und die Opposition zu unterstützen.

Nicht alle Umstürze verlaufen reibungslos

In Kirgisien inszenierten die USA 2005 die sogenannte „Tulpenrevolution“ um das neutrale Regime des Staatschefs Askar Akajew zu beseitigen und um eine US-freundliche Regierung unter Kurmanbek Bakijew zu installieren. Inzwischen wurde seine Regierung durch Wahlen wieder beseitigt.
Der Einmarsch in Afghanistan und im Irak verwickelte die USA jahrelang in verlustreiche Bodenkriege. Die Bombardierung und Unterwerfung des russischen Verbündeten Serbien (damals noch Jugoslawien) 1999 brachte letztlich den Patrioten Vojislav Kostunica ins höchste Staatsamt, der kein Freund der Amerikaner war und die serbische Neutralität in der Verfassung festschreiben lies. Der derzeitige Premierminister im Irak, Nuri al-Maliki, einst als Marionette von Washington installiert, schlug sich auf die Seite Syriens und des Irans.

Hauptziel: Isolierung und Einkreisung

Washington weiß genau, daß es nur zwei Staaten gibt, die es in naher Zukunft fürchten muß: China und Rußland. Einzeln genommen sind beide Staaten keine Bedrohung, aber zusammengenommen können sie das US-Imperium weltweit als führende Macht ablösen. Deswegen versuchen die USA alles, um beide Staaten zu schwächen, in dem sie innere Konflikte schüren (in China: Unterstützung der tibetischen und der uigurischen Minderheiten oder für Taiwan; in Rußland: Unterstützung der politischen Opposition) oder Raketenabwehrschirme an den Grenzen der beiden Länder errichten, um deren Fähigkeiten zu einem Gegenschlag einzuschränken. In Osteuropa (Polen und Tschechische Republik) wird gerade ein solcher Schirm installiert, um – so die offizielle Ausrede Washingtons – Raketen aus dem Iran abzufangen. Doch iranische Raketen können gar nicht so weit fliegen und es wäre Selbstmord für die Islamische Republik Iran, Europa und damit die NATO anzugreifen. In Japan planen die USA ebenfalls einen solchen Schirm zur errichten – gegen eine angebliche „Bedrohung“ durch das kommunistische Nordkorea – gemeint ist aber in Wirklichkeit China. In Asien haben die Vereinigten Staaten sich militärisch bereits in Japan, Südkorea, Afghanistan, Kirgisien und den Philippinen festgesetzt.

Rohstoffsicherung dient der Kriegsvorbereitung

Will man einen großen Krieg führen, benötigt man dazu wichtige Rohstoffe. Viele davon lagern in Afrika und müssen nur noch gefördert werden. Hier gibt es Erdöl, Erdgas, Uran für Atomwaffen, Coltan für Computerchips, Kupfer, Gold, Diamanten, Edelhölzer, Sonnenenergie etc.. Der Überfall auf Libyen 2011 war der Startschuß für den geplanten weltweiten Krieg. Denn Libyens „Revolutionsführer“ (=Staatsoberhaupt) Muammar al-Ghaddafi war der Mentor und Motor, aber auch der größte Finanzier der Afrikanischen Union (AU). Er verhinderte u.a., daß die USA sich mit ihrem Militärkommando AFRICOM auf dem schwarzen Kontinent einnisteten. Er plante eine eigene Währung für Afrika, den „Gold-Dinar“, der den US-Dollar und den Euro hätte ins Hintertreffen geraten lassen. Die brutale Bombardierung Libyens, die Zerstörung dieses Staates durch die NATO und die Ermordung Ghaddafis durch NATO-Söldner setzten dem Traum von einer unabhängigen Entwicklung Afrikas ein Ende. Zu Beginn des Libyen-Feldzuges putschten die Franzosen auch gleich Laurent Gbagbo, den linksnationalen Präsidenten der Elfenbeinküste, auch er ein AFRICOM-Gegner, aus dem Amt. Der Sudan, der wichtigste Handelspartner Chinas in Afrika, wurde auf Betreiben des Westens geteilt. Es ist kein Zufall, daß in dem neuen Staat „Südsudan“ die meisten Erdölquellen liegen.

Attacken auch gegen kleinere unabhängige Staaten

In Lateinamerika haben etliche Staaten seit ein paar Jahren linke Regierungen, die wesentlich selbstbewußter gegenüber den USA auftreten, als dies zuvor der Fall war und auch ihre Wirtschaftsbeziehungen zu Rußland und China ausgeweitet haben. In mehreren dieser Staaten unterstützten die USA rechte Umsturzversuche. Während diese in Venezuela, Bolivien und Ecuador scheiterten, waren sie in Honduras und Paraguay erfolgreich. Auch diese Umsturzversuche müssen im Zusammenhang mit der Isolierung Chinas und Rußlands gesehen werden, denn Washington versucht weltweit unabhängige Regierungen durch hörige Regime zu ersetzen.

Phase II: Der Syrien-Konflikt

Die zweite Phase des Krieges findet nach Libyen nun ihre Fortsetzung in Syrien, welches der einzige militärische Verbündete Rußlands im Nahen Osten ist. Moskau unterhält im syrischen Mittelmeerhafen Tartus seine einzige Marinebasis im Mittelmeer. Stürzt die syrische Regierung dürfte Rußland diesen Außenposten auch bald los sein. Deshalb unterstützt das Obama-Regime die „Freie Syrische Armee“ (FSA), die aber keine Rebellenarmee ist, wie uns deutsche Medien immer wieder weismachen wollen, sondern ein loses Netzwerk von islamistischen Banden und Terroristen, die keine klaren politischen Vorstellungen haben, was nach dem Sturz des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad überhaupt passieren soll. Mit dem geplanten Regierungswechsel in Syrien soll auch der von den USA verhaßte Iran geschwächt werden, der eine Militärallianz mit Syrien eingegangen ist.

Widerstand gegen den NATO-Terror!

Die europäischen Staaten werden über die von den USA dominierte NATO in diesen Krieg mit eingebunden werden. Europa wird so in naher Zukunft auch zum Schlachtfeld im Kampf des US-Imperiums gegen seine Konkurrenten werden. Deutschland droht in einen Konflikt hineingezogen zu werden, der nicht im Interesse unseres Landes ist. Die direkte Beteiligung an Kriegseinsätzen, aber auch zahlreiche US-amerikanische Stützpunkte in Deutschland machen die BRD sogar noch zu einem legitimen Angriffsziel. Deshalb müssen die ausländischen Truppen so schnell wie möglich verschwinden und deutsche NATO-Kriegseinsätze ein Ende haben. Nur ein Austritt aus der NATO und der Weg in die Neutralität mit guten Beziehungen zu allen Nationen kann verhindern, daß Deutschland zwischen Hammer und Amboß der Großmächte gerät.
Darum sollten sich die demokratische Opposition und die Zivilgesellschaft unseres Landes dringend mit einander vernetzen, um über die Kriegsgefahr aufzuklären, der US-Strategie mit Protestaktionen, Infoveranstaltungen und taktischen Bündnissen entgegenzutreten und ein friedliches, neutrales Deutschland zu fordern. Die Allianz demokratischer Parteien & Organisationen (ADPO) ist willens, diesen Prozess aktiv zu befördern!

http://www.adpo.wordpress.com/

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